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 "Sommerschule zum Schutz von Natur und Ökologie des Baikalsees"

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27.08. – 09.09.2019

ab 950,00 Euro

Die Sommerschule richtet sich in erster Linie an Studenten und  Wissenschaftler der Fachrichtungen Geographie, Ethnologie, Slawistik, Biologie,  Bodenkunde, Geologie, Hydrologie, Landschaftsarchitektur, Landespflege, Umweltschutz,  Geooekologie, Forstwissenschaften, Wasserwirtschaft und verwandter Richtungen. 

Fuer Studenten deutscher Universitaeten besteht die Moeglichkeit beim Deutschen Akademischen Austauschdienst ein Stipendium im Programm Go East Sommerschulen zu erhalten. Die Exkursionen werden auch als Weiterbildungsmassnahmen  vom Finanzamt anerkannt und die Kosten sind steuerlich absetzbar.

baikal

Der Baikalsee befindet sich in Ostsibirien, inmitten des asiatischen Kontinentes in der südlichen Taigazone. Seine Länge beträgt 636 km, die Breite schwankt zwischen 27 km und 81 km. Die Küstenlinie hat eine Länge von etwa 2000 km. Mit einer Fläche von 31500 km2 belegt der Baikal derzeit Platz 7 in der Liste der weltgrößten Binnengewässer. Der Baikal beherbergt mit 23000 km3 etwa ein fünftel der nicht gefrorenen Süßwasserreserven der Erde. Die Oberfläche des Baikal liegt 456 m über dem Meeresspiegel. Er hat eine maximal Tiefe von 1642 m und eine mittlere Tiefe von 730 m, und ist damit der tiefste See der Welt. 

Die Baikalregion gehört zum Florenreich der Holarktis und zur borealen Florenregion der Taiga. Die zirkumpolare boreale Region ist gekennzeichnet durch immer- bzw. sommergrüne Nadelwälder. Es handelt sich dabei um das kalt-gemäßigte Zonobiom mit langen, kalten Wintern und kurzen, kühlen Sommern. In diesem kontinentalen Klima beträgt die Vegetationsperiode nur 3-4 Monate. Die meist geschlossenen Wälder werden polarwärts immer lichter. Neben den Taigawäldern weist die Baikalregion auch kleinflächig auf trockenen Standorten Steppen auf. In Auen und Flußdeltas sind Moore anzutreffen. Diese Vielfalt an Landschaften beherbergt eine artenreiche Flora und Fauna. Aufgrund der geringen Besiedlung durch den Menschen sind hier Braunbären, Luchse, Wölfe und zahlreiche Vogelarten anzutreffen.

Für die Durchführung des Praktikums wurden zwei Orte gewählt, die am besten die biologische und landschaftliche Vielfalt des Baikalsees, die Umgebung des Sarmadorfes (der mittlere Teil der Nordwestküste des Baikalsees) darstellen. Der Ort, der am Baikalsee wie "Sarma" genannt wird, liegt am kleinen Meer gegenüber der Olchoninsel und zählt als eines der malerischsten. Deshalb wollen viele Touristen dieses Gebiet des Baikalsees besuchen. 

Aus der Sicht der botanischen und zoologischen Ausflüge ist dieses Gebiet unübertroffen,weil es auf einer relativ kleinen Fläche sich praktisch alle biotopischen Vielfälte des Beikalsees befinden. Hier wurden mehr als 800 Pflanzenarten und 300 Vogelarten fixiert. Die Studenten haben die Möglichkeit die Flora und Fauna der Steppen, Weiden, Gesträucher, verschiedenen Wälder und Berglandschaften kennenzulernen. Der Ort ist an minimaler Menge von Niederschlägen bekannt, was nicht weniger wichtig für die Bekanntschaft mit Natur ist.

Die Unterbringung ist am Unterkunftplatz der Irkutsker Universität geplant, der sich am Ufer des Flusses Sarma, 1,5 km vom Ufer des Baikalsees entfernt, befindet. Der Unterkunftplatz ist mit einer Dusche, Licht, warmen und trockenen Räumen ausgestattet. Die Lage des Camps ermöglicht es, die meisten Ausflüge zu Fuß durchzuführen. Auch sind längere Ausflüge zu den interessantesten Orten aus Sicht der Einzigartigkeit der Natur mit Transport geplant.

So ein Ansatz für die Organisation des Praktikums ermöglicht den Gästen zu verstehen, wie es im ganzen mit der Expeditionsammlung von biologischen Stoffen in Russland vorgeht, der nicht nur mit vorhandenen wissenschaftlichen Methoden versorgt, sondern auch mit Aushaltung von großen Strecken und Angrenzung von schweren alltäglichen Bedingungen der Sammlungen und Bearbeitung von den gewonnenen Ergebnissen.

Die Probleme der Ökologie des Baikalsees und des Naturschutzes werden aus Sicht der Botanik und Zoologie dargestellt, da die Objekte dieser Wissenschaften in der Natur demonstriert werden können und das eine Gelegenheit ist, die Natur der Baikalregion kennenzulernen. Alle Informationsdaten werden nach ökologischen, geografischen, geologischen und ökologischen Prinzipien dargestellt.

Somit eignen sich die Studenten die Information in 2 Etappen an: die theoretische Analyse der natürlichen Eigenschaften des Gebietes und den Aufbau der praktischen Fähigkeiten. Der Inhalt der ersten Etappe ist die Aneignung von Studenten der Begriffe und Konzepte, die das Wesen und bestimmte Gesetze der Zusammenarbeit von Mensch und Umwelt(Natur) bezüglich des Baikalsees ausdrücken. Die 2 Etappe ist mit der Verwendung der schon erwähnten Begriffe und Konzepte in praktischen Maßnahmen in der Umwelt verbunden. Das sind Ausflüge und Einzelunterrichte. Das Praktikumsprogramm wird ausgehend von den letzten Erfahrungen korrigiert, aber der Kern bleibt schon seit vielen Jahren unverändert. So ein Herangehen ermöglicht nicht nur den Gewinn neuer Kenntnisse, sondern auch die Verstärkung der kulturellen Beziehungen von zwei Völkern.